Alles blöd

Kaffee blöd, Tag blöd, Laune blöd? Manchmal hilft nur eine groooooße Runde im Wald. Alex berichtet von seinem „Anti-Alex-Tag“, einer verlorenen Beißwurst und warum er einer attraktiven Radlerin ein unmoralisches Angebot zum Abendessen gemacht hat.

Hier weiterlesen
Ein schwarzmarkener Hovawart im schnellen Galopp auf einem Waldweg – die „Checkerin“ Aila in voller Action während eines Spaziergangs am Niederrhein.

Anti-Alex-Tag: Warum ein „blöder“ Spaziergang mit Aila alles rettet

Es gibt diese Tage, an denen stehe ich mit zwei linken Füßen auf, für meine Umwelt ist es an diesen Tagen einfach besser, mich völlig links liegen zu lassen oder mir erst gar nicht zu begegnen. Heute war so ein Anti-Alex-Tag und dazu auch noch Sonntag. Das Aufstehen war blöd, der Kaffee war blöd und die Hunde auch blöd, alles blöd.

Um 11 Uhr reichte es meiner Frau dann auch und ich bekam den Befehl, das Haus zu verlassen und mit Aila eine große Runde zu laufen und wenn meine Frau große Rund meint, dann meint sie eine groooooße Runde.

Die Flucht in den Wald: Zwei Blöde auf Tour

Kleinlaut machte ich mich dann vom Acker, packte die blöde Leine ein, den blöden Hund und stieg in das blöde Auto. Im blöden Wald angekommen, nahm ich auch eine richtig große blöde Runde mit der blöden Checkerin in Angriff, besser nicht zu früh meiner Frau wieder unter die Augen treten, sonst läuft es richtig blöd, und zwar für mich.

Ich packe mir eine Beißwurst ins linke Hosenbein, und wir zwei Blöden toben durch den Wald... Und wie immer, wenn alles blöd ist und man keinen Bock hat, wird es ein richtig geiler Spaziergang:

  • Kopf-Training: Die Checkerin musste mal rechts, mal links rum um die Bäume, dann sofort rückwärts Einparken und eine Zeitlang Mitte laufen.

  • Verlorene Beißwurst: Dann habe ich mal die Beisswurst wieder irgendwo im Wald verloren. Aila wusste genau was jetzt kommt: „der Blöde hat die Beisswurst wieder verloren und ich muss die jetzt suchen.

  • Hovigalopp: Es ist super zu sehen, wie meine Checkerin das Gebiet immer weiter eingrenzt, bis sie die Beisswurst gefunden hat. Als Belohnung spielen wir zwei wie blöde auf allen Vieren auf dem Waldboden. Sieht blöde aus, macht aber Spaß.

Begegnungen der dritten Art: Stöcke und Spieltrieb

Nach gut zwei Stunden nehmen wir den Weg Richtung Auto auf. Da hier teilweise immer noch Wege durch den Sturm Anfang des Jahres 2018 versperrt sind, bewegen wir uns querfeldein. Plötzlich stupst mich die Checkerin an – ein Crossläufer hinter uns mit einem Stock zur „Hundeabwehr“. Kopfschüttelnd gehen wir weiter.

Wenig später die nächste Begegnung: Eine Radlerin mit Hund. Hunde am Fahrrad findet Aila nicht so dolle, also geschwind die Leine dran. Nachdem die Radlerin es endlich geschafft hatte, ihren Hund anzuleinen, kam der Klassiker:

„Ach, das ist ja ärgerlich“, sagt die Frau „dann hätte ich meinen ja gar nicht anleinen brauchen, dann können die zwei ja spielen“.

Meine Antwort: „Sollen wir zwei heute Abend zusammen Essen gehen?“ Als sie entgegnete, dass wir uns doch gar nicht kennen, sagte ich nur: „Eben. Die Hunde kennen sich auch nicht, wie kommen Sie denn darauf, dass die beiden zusammen spielen wollen?“ Ein „Blödmann“ hallte mir hinterher, aber mir huschte zum ersten Mal an diesem Tag ein Grinsen über das Gesicht.

Der perfekte Abschluss

Zu Hause angekommen, ist meine Frau nicht da – zu blöd. Nur ein Zettel: „Bin mit Jessie an den Rheinwiesen unterwegs.“ Prima! Ich gönne mir einen schottischen Whisky und lege mich für eine Stunde auf die Couch. Der Kamin brennt, und meine Hovimaus Aila liegt neben mir.

Eigentlich gar kein so blöder Tag.

In diesem Sinne
Euer Alex mit der Checkerin vom Niederrhein, Aila.

Du hast Fragen?

Schreibe uns gerne direkt eine Mail an info@hovawart.rocks. Wir melden uns schnellstmöglich bei dir zurück.

Teile diesen Artikel