Bring das Stöckchen. Besser nicht!

Stöckchenwerfen im Wald? Klingt nach Spaß, ist aber brandgefährlich! Erfahre, warum unser "Klugscheißer" und Buchautor strikt gegen Äste als Spielzeug ist und welche sicheren Alternativen deinen Hovawart wirklich auslasten.

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Bring das Stöckchen. Besser nicht!

Stöckchenspielen: Warum du lieber die Pfoten davon lassen sollte

Gestern schickte mir eine Bekannte ein Video von ihrem Rüden. Der Typ sprang wie ein Flummi durch die Gegend und lieferte sich ein wildes Spiel mit einem Stöckchen. Ganz ehrlich: Wenn ich das sehe, bestärkt es mich mal wieder in der Theorie, dass beim Hovawart irgendwann mal ein Känguru eingezüchtet wurde!

Es war nett anzusehen, aber ich konnte nicht aus meiner Haut. Ich gab ihr zu bedenken, dass das Spielen mit einem Stock für den Hund extrem gefährlich ist. Die prompte Antwort: „Klugscheißer!“ Glaubst du nicht? Dann frag mal deinen Tierarzt. Alles andere ist Hund, aber bei der Sicherheit unserer Vierbeiner mache ich keine Kompromisse.

Die schockierende Wahrheit über das "Wald-Spielzeug"

Ich erinnere mich noch gut an die Welpenstunden unserer Checkerin Aila. Nach dem Training saßen wir oft zusammen und besprachen die "Hundedingsachen". Eines Tages verteilte unser Welpenbetreuer Rainer Bilder von Hunden, die sich beim Spiel mit Stöcken schwer verletzt hatten.

Wer solche Bilder einmal gesehen hat, lässt seinen Hund niemals mehr mit einem Ast spielen. Never!

Warum Stöcke so gefährlich sind:

  • Pfählungsverletzungen: Wie schnell rammt sich der Hund beim Laufen das Holz in den Rachen, den Gaumen oder die Zunge? Im schlimmsten Fall wird die Halsschlagader verletzt.
  • Augenverletzungen: Wenn zwei Hunde um einen Ast balgen, reicht ein falscher Moment und ein Splitter landet im Auge.
  • Kollisionsgefahr: Ein Hund rast mit dem Stock im Maul los, bleibt im vollen Run an einem Baum hängen – die Hebelwirkung ist fatal für den Kiefer und die Halswirbelsäule.
  • Splitter-Risiko: Auch das bloße Knabbern ist gefährlich. Holz splittert, bohrt sich ins Zahnfleisch oder verkeilt sich schmerzhaft zwischen den Zähnen.

Action ja, aber sicher!

Was für uns nach einem idyllischen Waldspaziergang aussieht, kann böse enden. Aber keine Sorge, ich habe natürlich Lösungen parat, damit der Spaß nicht zu kurz kommt. Wir bei hovawart.rocks lieben es sportlich, aber eben sicher.

Meine Alternativen zum Stöckchen:

  • Richtiges Spielzeug: Packt euch ein ordentliches Spielzeug ein (wie den Pacific Ring oder einen robusten Dummy). Damit lässt es sich viel besser zusammen zergeln, ohne dass etwas splittert.
  • Baum-Training: Schickt euren Hund um die Bäume rum. Lasst ihn auf Baumstämmen balancieren oder dort "Sitz" und "Platz" machen. Das fördert die Koordination viel mehr als stumpfes Hinterherrennen.
  • Nasenarbeit: Versteckt das Spielzeug im Unterholz und lasst euren Hovi suchen.

Fazit: Augen auf beim Spielzeug

Ein Hovawart braucht Auslastung, aber bitte ohne Lebensgefahr. Investiert lieber in hochwertiges Equipment, das für die Kraft und Geschwindigkeit unserer Rasse gemacht ist. Schaut dazu gerne mal bei mir im Shop vorbei – wir beraten euch persönlich, damit ihr genau das Richtige für euren sportlichen Begleiter findet.

In diesem Sinne: Bleibt sicher im Wald!

Euer Klugscheißer

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Schreibe uns gerne direkt eine Mail an info@hovawart.rocks. Wir melden uns schnellstmöglich bei dir zurück.

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